Was kann man sich von ihm erwarten? Hauzenbergs prominenter Neuzugang Nsumbu Dituabanza
Manchmal geht es schneller als man denkt, gestern berichteten wir noch im "Spielerkarusell" über die sehnlich erwartete Freigabe für
Nsumbu Dituabanza, seit heute ist es amtlich: Der zwanzigfache Nationspieler seines Heimatlandes Kongo ist ab 01.01.2010 für den FC Sturm Hauzenberg spielberechtigt.
"Wir freuen uns natürlich riesig, dass das jetzt noch geklappt hat" so ein rundum zufriedener FC-Abteilungsleiter
Markus Reischl. Der 27-jährige Defensivspieler flüchtete aus politischen Gründen nach Europa und gelangte über Frankfurt nach Bayern, wo er später dann im Asylantenheim in Hauzenberg (Lkr, Passau) untergebracht wurde.
"Dort wurden wir auf ihn aufmerksam gemacht, aber wir wussten natürlich dann auch nicht wie man seine Spielstärke einschätzen konnte und ob dies mit den Länderspielen auch stimmt" berichtet Reischl weiter. Dituabanza wurde dann zu einen Probetraining eingeladen und überzeugte Coach
Rudi Damberger und seine neue Teamkollegen auf Anhieb.
"Er ist sicher eine Riesenverstärkung für uns, aber man sollte keinen Starkult um seine Person machen. Er spielt keinen spektakulären Fußball, aber einen fast fehlerfreien" meint Damberger, der seinen neuen Schützling als
"überragenden Athleten, mit einen starken Zweikampfverhalten und tollen Paßspiel" beschreibt. Auch die Integration des Asylbewerbers klappt schon ganz gut, Mannschaftskamerad
Philipp Roos fungiert als Dolmetscher und auch ins Vereinsleben wird der Ex-Internationale schon eingebunden.
"Er gibt sich sehr natürlich und zeigt in jeden Training vollen Einsatz" erzählt Mitspieler
Christian Strobl, der die Sturm-Neuerwerbung auch als Spieler charakterisiert
"der einfach und schnell spielt und extrem zweikampfstark ist". Erstmals wird Dituabanza wohl in der Passauer Dreiländerhalle auflaufen, wenn er mit dem FC Sturm Hauzenberg am Dreikönigstag beim tradtitionsreichen Turnier der SpVgg Hacklberg antritt.