„Ich denke, dass ein Mann, der Bundesliga und zweite Liga gespielt hat, sehr wertvoll für uns werden kann“, freut sich Trainer Wolfgang Schellenberg über den Zugang, will aber zunächst keine allzu hohen Erwartungen an den erst 29-Jährigen stellen: „Er hat ja jetzt länger nicht mehr gespielt, wie weit er uns sofort helfen kann, wird sich zeigen. Mittelfristig aber ist er sicherlich eine gute Option.“
Der Name jedenfalls hat Klang. Als Vorbeck, gerade 21, in der Bundesliga debütierte, erzielte er im Münchner Olympiastadion gegen die Münchner Löwen das erste Tor zum 2:0-Erfolg von Hansa Rostock, es war ein Einstand nach Maß für den schnellen Stürmer, der anschließend auch zum U21-Nationalspieler wurde, drei Spiele für den DFB bestritt, gemeinsam mit Leuten wie Hitzlsperger und Kuranyi. Vorbeck brachte es bis 2005 auf insgesamt 38 Bundesligaspiele für Hansa, erzielte sechs Tore. Doch die Entwicklung hatte stagniert, Vorbeck wurde als „ewiges Talent“ abgestempelt, war nur noch zweite Wahl und wechselte zu Dynamo Dresden in die zweiten Liga, später zum FC Augsburg.
Zuletzt versuchte es Vorbeck noch in Österreich, absolvierte ein Probetraining beim Zweitligisten Austria Lustenau und nachdem keine Zusammenarbeit zustande gekommen war, entschied er sich für einen anderen Weg: „Ich werde bei 1860 Rosenheim unterschrieben und damit endgültig ins normale Berufsleben einsteigen“, verkündete Vorbeck.



